Schulungskonzept

Zwei Hauptthemen bilden die ständigen Schulungsgrundlagen:

  • Die Beherrschung der beruflichen Aufgaben (Auffrischung und Verbesserung, Arbeitsmethoden, selbständiges Arbeiten der Teams …),
  • Sicherheit und Hygiene, wesentliche Bereiche in der Nahrungsmittelindustrie.

Agrarwirtschaft und Industrie, zwei Spezialgebiete

Im Bereich der Agrarwirtschaft erleichtert die internationale Koordinierung der Sortenentwicklung den Austausch und steigert die Kenntnisse über Rohstoffe (Ertrag, Krankheitsanfälligkeit, Sortierung, Eiweißgehalt). Der innerhalb der Malteurop-Gruppe breit geleitete Informationsfluss verbessert die Agrarwissenschaft in den verschiedenen Produktionsbereichen der Gruppe.

Entscheidend für die Qualität einer Braugerstensorte ist unter anderem ihre Sortenreinheit. Für die Bewertung dieses Parameters benötigt man eine scharfe visuelle Erkennungsfähigkeit, die aktuell von allen unseren Tochterunternehmen angewandt wird.

Auf industrieller Ebene hat es sich das Technikzentrum zum Ziel gesetzt, technische Kenntnisse innerhalb der Gruppe weit zu verbreiten.

Über Neuheiten in der Mälzerei:

  • Malz-Schnellanalyse,
  • Parameter für das „Abdarren“ während der Darre (Steuerung des ausgeglichenen Verhältnisses Feuchtigkeit-Farbe-PDMS.

Und über Besonderheiten bei der Ernte:

  • Erkennung von vorgekeimten Pflanzen,
  • Erkennung des Gushing Potentials,
  • Keimruhe.

Durchführung von Änderungen und neues Managementsystem

Die Malteurop-Gruppe führte im Jahr 2007 wichtige Änderungen durch. Eine Komponente dieses Programms zielt darauf ab, die Effizienz des Managementprozesses zu steigern. Im Rahmen dieses Programms konnte in Frankreich ab Februar 2009 ein neuer integrierter Managementprozess (ERP) eingeführt werden. Ein identisches System ist auch für Deutschland vorgesehen. Es ist sehr stark auf die Zufriedenheit der Kunden ausgerichtet.

Die Malzschule: eine Besonderheit

Mit der Gründung der Malzschule im Jahr 2006 zeigte sich Malteurop im Mälzereisektor innovativ. Es handelt sich um eine ursprüngliche Bildungsstruktur, die intern angepasst und spezialisiert wurde und somit alle Fähigkeiten über das Produkt Malz und über die Anlagen zur Malzproduktion vertieft. Die Malzschule entstand aus dem Willen heraus, Spezialwissen über die Produktkette Gerste-Malz-Bier und über die Malzherstellung in einer Einrichtung zusammenzufassen. Das Ziel besteht darin, unsere interne Erfahrung im Umgang mit Malz in Kapital umzuwandeln, eine gemeinsame Berufsethik zu teilen und alle Mitarbeiter daran teilnehmen zu lassen.

Dieses in Frankreich entwickelte Pilotprojekt soll auf die gesamte Unternehmensgruppe ausgedehnt werden. Es unterstützt die Aktivitäten im Bereich Consulting, insbesondere das „Malteurop Technical Development Program“ und das „Malteurop Manufacturing Program“.

Die Weiterbildungsmaßnahmen werden von Ingenieuren, Produktionsleitern und technischen Leitern konzipiert, die selbst als Trainer in den Schulungsmodulen fungieren: Rohstoffe, Prozessparameter und Prozesstechniken, Pflichtenhefte und Erwartungen der Brauer…
 
In der Malzschule werden sowohl neue Malteurop Mitarbeiter als auch alle anderen Mitarbeiter, die in direktem oder indirektem Kontakt mit dem Produkt Malz stehen, weitergebildet. Dieses spezifische Instrument leistet einen Beitrag zu noch professionelleren Arbeitsweisen der Mitarbeiterteams und steigert die Leistungsfähigkeit der Produktionsanlagen.


  1. Wartungsleiter der Mälzerei

    Der Wartungsleiter sorgt für die Wartung und für die Sicherheit der Betriebsanlagen, der Maschinen, der Infrastrukturen und der Gebäude in einem ununterbrochenen Produktionsprozess, der nur wenig Zeit für Wartungsarbeiten einräumt.

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  2. Betriebsleiter Mälzerei

    Der Betriebsleiter beteiligt sich an der Festlegung von Zielsetzungen für die Malzproduktion, beispielsweise Kosten, Lieferfristen, Qualität und Menge. Bei dieser Aufgabe arbeitet er eng mit allen Abteilungen von Malteurop, mit den Braukunden und den Gerstenlieferanten zusammen.
    Man kann ihn auch „Malzchef“ nennen, denn er verfolgt täglich alle Etappen bei der Entwicklung des Korns und garantiert somit für die Qualität des produzierten Malzes. Er stellt eine gleich bleibend hohe Qualität gemäß den Kundenanforderungen sicher und arbeitet mit einem lebendigen, inhomogenen und ständig unterschiedlichen Rohstoff. Die Herausforderung seiner Aufgabe besteht darin, den Produktionsprozess fortwährend den verfügbaren Rohstoffen und den Qualitätsvorschriften der Kunden anzupassen und dabei um eine Verbesserung von Produkten und Prozessen bemüht zu sein.

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